29.10.10 – 28.11.10,

Jochen Schmith

Bereits während des Studiums (2000) an der Hamburger Kunsthochschule begannen die Künstler Peter Hoppe, Peter Steckroth und Carola Wagenplast unter dem Namen Jochen Schmith zusammen zu arbeiten.

Die Frage nach dem Verständnis von Wert und Produktion in der Konsumgesellschaft spielt eine zentrale Rolle in der Zusammenarbeit der Künstlergruppe. Jochen Schmith setzt das eigene Vorgehen in Verhältnis zu zeitgenössischen Strategien von Wertproduktion und öffentlicher Darstellung und untersucht Rituale und Orte der Produktion und Repräsentation. Tagungen, exklusive Clubs und Hotelfoyers, aber auch Sonderwirtschaftszonen oder die Agentur für Arbeit sind gleichzeitig Untersuchungsgegenstände sowie Bühne oder „Atelier“ für die künstlerische Produktion.

Folgerichtig entstehen Arbeiten und Ausstellungen in Auseinadersetzung mit dem Ausstellungsort. Unterschiedliche Formate, wie z.B. Video, Fotografie, Ton, Malerei und Text und werden mit räumlichen Eingriffen, die auf Bedingungen des Ausstellungsraumes Bezug nehmen, kombiniert. Die heterogenen Elemente verdichtet Jochen Schmith zu räumlichen Inszenierungen, die Besucher in vielschichtige Geflechte von symbolischen und sozialen Kodierungen und somit in Fragmente von Erzählungen involvieren.

Im Kunstverein Langenhagen realisert Jochen Schmith eine raumgreifende Installation und neue Arbeiten.

Installationsansicht Kunstverein Langenhagen, 2010
Installationsansicht Kunstverein Langenhagen, 2010