25.4.24, 16:00,

Lesegruppensitzung zu "Der springende Narziß" von Elisabeth Lenk mit Stephan Janitzky, danach Barabend

Im Rahmen von Wie bloß diese Welt verlassen? lädt uns Stephan Janitzky ein, am Donnnerstag, den 25.4. ab 18 Uhr gemeinsam vor Ort zwei Textabschnitte aus "Der springende Narziß" von Elisabeth Lenk zu lesen. Ab 20 Uhr geht die Lesegruppe dann in einen Barabend über.

"Wir haben den Ehrgeiz, den Surrealismus als eine beunruhigende Maschine im Zentrum der Welt und unserer selbst aufzustellen..." Andre Breton, in La Révolution Surréaliste, No. 2, 1925

Stephan hat den Ehrgeiz im Kunstverein Langenhagen zwei Textabschnitte aus dem Buch "Der springende Narziß" von Elisabeth Lenk ins Zentrum der Lesegruppe zu stellen.

Dem Leben und Wirken Bretons folgend, zeichnet Lenk die Wanderroute des Surrealismus durch die Kunst, die Politik bis ins Museum nach. Vor allem die Beschäftigung der Surrealisten mit dem Träumen hat es Lenk angetan und bereits in diesem frühen Buch beginnt sie eine eigenständige Schwellentheorie bezüglich des Traums zu entwickeln: das Verhältnis von Tag und Nacht, Tages-Wirklichkeit und Traum-Phantasie wird angefasst.

Geplant ist ein sich gegenseitiges Vorlesen kurzer Textabschnitte aus Elisabeth Lenks Buch "Der springend Narziß". Die Texte (Traum, Inspiration, Gesellschaft, Kunst, Ästhetik, Politik, etc. spielen darin eine Rolle) bringt er in Form eines kleinen Heftchens für jede*n mit. Methode: Anschließend ans gemeinsame Lesen nicht gleich darüber sprechen, sondern erstmal eine kurze Pause machen und dann gerne in den Austausch über das eben gelesene und gehörte gehen.