Things, we still don't understand*
Exhibition- and eventprogram with Johannes Büttner, Gertrude Honzatko-Mediz, Elke Marhöfer, Lucile Olympe Haute, Jan Erbeling, the Langenhagen Pole Dance Studio LaBelle and more.
Opening wednesday 16th march starting at 19pm.
More is soon to come.
Es ist eine seltsame Welt. Und wir werden uns selbst auch immer seltsamer. Und dann gibt es all diese Dinge: Steine, Beton, Gips, Kristalle, Metall, Holz, Wasser, Luft, Erde und all die anderen dazwischen, darunter. Sie alle scheinen etwas zu wollen. Manche glauben, dass sie leben. Oder dass es irgendwie mit Hexerei oder Magie zu tun hat.
So oder so: sie bewegen sich, sie verändern sich, sie werden. Aber nicht nur das: sie bewegen uns.
Sie ziehen uns an, stoßen uns ab, sie drängen sich dazwischen, sie verwirren uns. Sie tun etwas, dass sich nicht ganz verstehen lässt. Dass sich vielleicht niemals ganz verstehen lässt. Es aber trotzdem zu versuchen, könnte schon etwas sein. Und dann ließe sich auch noch darüber sprechen. Also miteinander sprechen, sich austauschen, diskutieren, vielleicht sogar streiten. Darüber was die Dinge mit uns tun. Und das zu versuchen, ist bestimmt auch etwas.
Unter dem Titel Dinge, die wir weiter nicht verstehen findet eine Reihe von Veranstaltungen und eine Ausstellung mit Beteiligung von Johannes Büttner, Elke Marhöfer, zwei Kunstwerken der verstorbenen Gertrude Honzatko-Mediz, dem Langenhagener PoleDance Studio LaBelle, Lucile Olympe Haute und Jan Erbelding statt. Außerdem findet endlich die erste Ausgabe der Reihe Konversation mit Dingen und ein Screening des Horrorfilms Die Nacht der lebenden Toten (1968) von George A. Romero statt. Dabei werden ganz unterschiedliche Zusammenhänge und Beschäftigungen rund um Material, Spiritualität, Hexerei, Technologien, Tod, Energieformen, Horror, Leben und (Aus-)Sterben, Tanzen, Fliegen, behandelt.
* Ja es stimmt, dass der Titel von der von Ruth Noack und Roger Buergel im Jahre 2000 organisierten Ausstellung Dinge, die wir nicht verstehen inspiriert ist. Es ist aber eher eine assoziative und leichte Inspiration, die sich nicht an den Themen und Hinterlassenschaften der ersten Ausstellung abzuarbeiten versucht.
Mittwoch 16. März
ab 19 Uhr: Eröffnung
Freitag 25. März
um 20 Uhr: Pole Dance Show in der Ausstellung von Tanzerinnen des Langenhagener PoleDance-Studio LaBelle
Mittwoch 6. April
um 19 Uhr: Produzent*innengespräch mit Elke Marhöfer, Johannes Büttner und Sebastian Stein zu dem Werdegang von Material bzw. Kunstarbeiten, zu Energie und ihren Formen, Erfahrungen in der russischen Steppe, zu Werden und Aussterben sowie den Hintergründen der künstlerischen Zugänge und der Entstehung der Ausstellung und wie Vermittlung darin gedacht wird
TERMIN WIRD NEU ANGEKÜNDIGT
um 19 Uhr: eine eher intuitive Performance-Lecture von Jan Erbelding rund um Spiritualität, wie es sich gut leben und sterben ließe, Kunst-machen und andere Themen und Fragen, die sich in seiner Auseinandersetzung mit der spiritistischen Malerin Gertrude Honzatko-Mediz aufgetan haben
Samstag 30. April
Performance-Ritual (Uhrzeit wird noch angekündigt): für diese Veranstaltung lädt uns Lucile Olympe Haute ein, als die Cyborg zu kommen, die wir sind: mit unseren Smartphones. Um Teil eines Rituals zu werden, das sie mit Werkzeugen wie Tarotkarten, einem Gong und DIY-Geräten durchführen wird, um eine Verbindung mit der unsichtbaren Welt herzustellen. In ihrer Perspektive stellen Magie eine Sicht auf die Welt, Technologien Werkzeuge und Rituale Methoden dar und es geht darum, sich von althergebrachten Praktiken und Überzeugungen, die unsere Kultur und unser Imaginäres strukturiert haben, inspirieren zu lassen.
Samstag 14. Mai
14 bis 16 Uhr: die erste Ausgabe der Reihe Konversation mit Dingen, in der der Versuch unternommen werden soll, mit den Dingen im Ausstellungsraum (Kunstwerken, räumlichen Bestandteilen, von den Besucher* innen mitgebrachten Dingen und anderem) vielleicht nicht direkt ins Gespräch, so doch in einen Austausch zu kommen
Samstag 21. Mai
ab 20 Uhr: Screening des Horrofilms Die Nacht der lebenden Toten (1968) von George A. Romero mit dem mobilen Kunstverein bei der Kapelle im Eichenpark von Langenhagen